Japan, die ersten Tage

Jetzt bin ich schon ein paar Tage in Japan und es wird Zeit für erste Eindrücke und das ich euch erzähle, was ich hier eigentlich so mache.

Der Flug

Stop at Gotham

Der Flug war lang (17h falls ich micht nicht verrechnet habe… Zeitumstellung ist nicht hilfreich >>) aber ansonsten gut und zum Glück, bis auf ein paar Turbulenzen, ereignislos. Geflogen bin ich von Düsseldorf, nachdem wir eine Stunde mit dem Flugzeug auf der Landebahn standen. Zum Glück hat mit dem Anschluss in Istanbul trotzdem noch alles gepasst. Außerdem legten wir noch einen kleinen Zwischenstop in Gotham ein (dieTurkish Airlines macht ja schließlich auch überall Werbung dafür, dass sie das jetzt anfliegen).
Das war mein erster Flug mit TA und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Auf der ersten Strecke hatten wir ein sehr modernes Flugzeug, auf der zweiten leider nicht. Das merkte man allerdings nur am Boardprogramm (mir fehlen die letzten Minuten von The Second Best Marrigold Hotel) und an der Bedienfreundlichkeit der Bildschirme, außerdem war in dem ersten ein bisschen mehr Beinfre20160417_211740iheit, da aber beide Fliege nur halbvoll waren und neben mir immer ein Platz frei, war das auch kein Problem. Das personal war freundlich und das Essen essbar, wenn auch die vegetarischen Optionen etwas enttäuscht haben. Ich hatte beides Mal Nudeln in roter Soße, die beide sehr identisch waren. Beim dritten Gang gab es leider keine vegetarische Option, dafür war der allerdings richtig lecker und vor allem gut gewürzt.

Was mache ich eigentlich hier?

Geflogen bin ich nach Osaka und von da aus weiter nach Kyoto, da ich dort zur Zeit ein Praktikum mache. Das ganze dauert drei Monate (so lange müsst ihr also Spam aus und um Japan ertragen 😉 ) und danach komme ich entweder zurück oder bekomme (hoffentlich) ein zweites Praktikum, dass mich entweder nach Osaka oder ins tiefste Hinterland verschlägt. Je nachdem wer zusagt…

So wohne ich

Mein Zimmer ist ein traditionelles, japanisches Zimmer mit Tatamimatten. Außer einem Tisch, einem Einbauschrank und einem Futon ist es außerdem ziemlich leer. Wenig Stauraum und viel Boden für Chaos also^^“ Außerdem ist alles sehr kahl und weiß, sodass Foto leider nicht viel hergeben. Wie man sieht hilft es auch nicht das ganze mit einem alten Handy aufzunehmen^^“room
Bad und Küche teile ich mir mit 12 anderen Leuten aus aller Welt, das ist bis jetzt ganz lustig, aber auf Dauer wäre das glaube ich nichts mehr für mich. Ich habe im letzten Jahr eine eigene Wohnung einfach zu sehr schätzen gelernt. Außerdem fehlt mir das eigene Bad, indem alles beieinander ist. Toiletten, Dusche und sogar Waschbecken sind nämlich über das Haus verteilt und es fehlt einfach der Platz dort Dinge unterzubringen.
Das Haus an sich ist allerdings sehr schön, auf einem Tempelgelände gelegen und nur über ungepflasterte Straßen zu erreichen.

Mehr zu meinen ersten Begegnung mit den Japanern und warum 90 Tage nicht das gleiche sind wie drei Monate in Teil 2, dann erfahrt ihr auch wie ich das für die nächsten drei Monate mit Naturkosmetik händele.

Alles Liebe,

C

 

Zum nächsten Teil des Japan-Aufenthalts geht es hier und alle Japan Berichte als Übersicht findest Du hier.

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