RockHarz Festival 2016 in Ballenstedt

Hallo,

vom Mittwoch bis Sonntag war ich auf dem Rockharz Festival in Ballenstedt. Es waren 4 Tage ordentlich Musik, Camping-Feeling und gute Laune.

Vor dem Festival

Die Entscheidung, dass ich dieses Jahr zum RockHarz will, fiel bereits im Januar – ich kaufte zwei Tickets und freute mich auf den Juli. Klar war, dass wir in einer Gruppe von knapp 20 Leuten das Festival bestreiten und zu viert in einem Auto anreisen würden. Das nächste Mal wirklich über das Festival nachgedacht habe ich dann im Juni – schließlich musste eine Campingausrüstung her.

Campingausrüstung Rockharz 2016
Campingausrüstung Rockharz 2016

Neben geliehenen Schlafsäcken und der sehr guten Empfehlung Campingstühle (mit Becherhalter) zu kaufen, war ich bei der Zeltwahl etwas zu kurzsichtig. Ein ca. 20€ Zelt ohne Über- oder Vorzelt funktioniert zwar, aber wenn es 1. nass, 2. sonnig oder 3. windig wird, wäre man mit einem qualitativ hochwertigen Zelt vermutlich besser bedient gewesen. Ich hatte etwas Angst, dass das Zelt vom angekündigten Sturm weggeweht würde, da die Heringe doch sehr niedlich waren. Morgens ausschlafen war nur in Sauna-Hitze möglich und da selbst der Tau morgens durch die Zeltwände kam, muss ich zum Thema „wasserfest“ vermutlich nichts mehr sagen.

RockHarz 2016

Mit J.B.O. ging es am Mittwoch schonmal gut los. Asenblut habe ich auch mal angeschaut und dann war der erste Tag schon rum. Am Donnerstag ging es für mich mit  Illdisposed, Annihilator, SOILWORK, ASP und Enslaved weiter. Die Sonne brutzelte bis sie unter ging und ich habe mich sehr, sehr gefreut Soilwork zu sehen, aber leider war die Tonqualität nicht so super – Headbangen ging trotzdem 🙂

Saxon stieg einem mit extrem lauter Beschallung noch am äußersten Ende des Zeltplatzes in die Ohren. Während des ASP Konzertes lief auf einer Leinwand neben der Bühne das Fußballspiel Deutschland vs. Frankreich – aber ohne Ton und trotzdem hatte die Leinwand sehr viele Zuschauer – aber dafür war mehr Platz für die ASP-Fans… Am Freitag ging es mit Primordial, Satyricon und vor allem Knorkator nochmal richtig rund. Am Samstag war die Auswahl an Bands für mich nicht mehr so spannend, hier habe ich mir nur Ensiferum vor der Bühen angehört. Die anderen Bands hab ich dann noch auf dem Zeltplatz sehr gut mitbekommen.

Genauere Infos zu den Bands, Konzertreviews und mehr findet ihr auf der Festival-Seite. Auf der Teufelsmauer war ich einen Vormittag auch, von dort hatte man einen schönen Blick über das ganze Festival- und Campinggelände. Ich fand es sehr gut organisiert. Die Leute waren alle gut drauf und zwischendurch hörte man aus so manchem Zelt Kontrastmusik wie das Intro der Kickers oder die feinste 90er Jahre Discomusik.

Nach dem Festival

Um pünktlich vom Festivalgelände herunter zu kommen, wuselten wir bereits um 6:15 Uhr herum und entfernten Heringe, packten den letzten Kleinkram in Taschen und spielten damit Tetris im Kofferraum. Es war fast schwieriger alles zu verstauen, weil vor Beginn des Festivals überlegter eingepackt wurde. Pünktlich um 7 Uhr verließen wir das Rockharz Festivalgelände. Den Rest des Sonntags verbrachte ich dann größtenteils schlafend – ein gemütlicher Sonntag also. Abends gab es dann noch zwei Filme aus der Videothek (Beetlejuice und Ex Machina) und am Montag hatte ich mir Urlaub genommen – ein perfekter entspannter Ausklang für das Festival. Ob ich nächstes Jahr nochmal zum RockHarz will, weiß ich noch nicht. Bisher sind vier Bands bestätigt: In Extremo, Archenemy, Mono Inc. und Death Angel, und die hauen mich grade noch nicht vom Hocker.

Campinggelände Rockharz 2016 von der Teufelsmauer aus
Campinggelände Rockharz 2016 von der Teufelsmauer aus

Wie sehen eure Sommer- bzw. Festivalpläne aus?

Viele Grüße,

Tea

 

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