Horst Evers: Alles außer irdisch

Nachdem ich in letzter Zeit anderthalb Bücher gelesen habe, die mich nicht wirklich begeistert haben, wollte ich mich einem Buch widmen von dem ich wusste, dass es mich nicht enttäuschen würde. Ich schnappte mir also „Alles außer irdisch“ von Horst Evers. Das ist jetzt das dritte Buch von ihm, dass ich lese. „Der König von Berlin“ hatte ich hier schon einmal vorgestellt. Die Bücher haben alle eine gute Portion Humor gemein, ansonsten bespielen sie doch häufig ganz unterschiedliche Genre. Dieses hier fällt durch seine Science-Fiction-Bezüge auf. Hat aber mit der Eröffnung des Berliner Flughafens auch einige Fantasy-Elemente 😉

Inhalt

Kira und Goiko sitzen im ersten Flugzeug, dass punktgenau zur Eröffnung des Berliner Flughafenstarten soll, als das Klingeln seines Handys ihn gehörig in Schwierigkeiten bringt. Das ganze geht soweit, dass ihm die anderen Passagiere mit Prügel drohen und er am Ende einen Schuss abbekommt. Die Flucht aus dem Flugzeug bringt Goiko dann schließlich auf ein Raumschiff mit dem er eine abenteuerliche Reise zum intergalaktischen Verbrauchergerichtshof starten soll. Auf seiner Reise begleiten ihn neben einem Raumschiff mit starkem Berliner Dialekt eine kuriose Gruppe verschiedener Außerirdischer. Sie alle haben ihren ganz eigenen Grund den Verbrauchergerichtshof zu besuchen. Bevor sie allerdings starten können, gilt es einige Hindernisse zu überwinden.

Fazit

Besonders gut haben wir die Außerirdischen gefallen. Evers beweist hier viel Kreativität in der Gestaltung dieser und das Aliens nicht immer in humanoider Form vorkommen müssen, um sie sympathisch zu finden. Besonders liebenswert fand ich den Chamäleonsoldaten, der automatisch die für ihn vorteilhafteste Gestalt annimmt und Runia Sista, die nur aus einem sehr langen Faden besteht und vielleicht auch gerade deswegen ein unglaubliches modisches Gespür hat.
Gut gefällt mir auch wie Horst Evers durch die Außerirdischen, die nur allzu gern auf alle Unzulänglichkeiten der Erde hinweisen, immer wieder auch kritisch Probleme der heutigen Zeit anspricht.
Ein humorvolles Buch und sicher nicht das letzte von Horst Evers, dass ich lesen werde.

Die beiden Bücher, die mir nicht so sehr zusagten, waren übrigens: „Calender Girl, ersehnt“ von Audrey Carlan und „Der menschliche Makel“ von Philip Roth. Momentan bin ich noch unentschlossen, ob ihn ihnen einen Post widmen soll. Zwar waren die Bücher nichts für mich, aber jemand anderem könnten sie vielleicht gefallen… Also, wie schaut es aus? Habt ihr auch Interesse auch etwas über diese Bücher zu hören?

Alles Liebe, C

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